DMH … die etwas andere Geschichte…

Man kann die Geschichte zurückverfolgen bis ins Jahr 1747…
dort ist erwähnt, dass…

Henry Healey 1747 geboren wurde und in Bath, Summerset gelebt hat.
(Irgendwo in entfernter Vergangenheit gab es eine irische Verbindung.)
Die Familie Healey lebte noch in Bath, als Sohn Edward (geboren 1825)
geheiratet hat und eine Familie gründete.
Edward fertigte Vogelkäfige, war damit jedoch nicht sehr erfolgreich.
Einer seiner vier Söhne nannte er John Frederick; (J.F.)
außerdem gab es noch zwei Töchter, Sarah und Jane.
Von der Herstellung von Vogelkäfigen konnte die Familie nicht leben
und so entschied Sohn Frederick, als Vertreter zu arbeiten.
Er betreute den Südwesten Englands für eine Firma, die Papiertaschen herstellte.
Einer seiner regelmäßigen Auftraggeber war Sampson Mitchell, (Samp)
ein Bäcker und Lebensmittelhändler in Perranporth.
Samp war der lokale Großhändler und Bauer.
Die Sampsons hatten eine Tochter, Emmie, eine attraktive junge Dame.
J.F. hat sie im Dorf öfters getroffen und schließlich um ihre Hand angehalten.
Er gab seinen Beruf auf und arbeitete bei seinem Schwiegervater im Geschäft.
Sampson Mitchell übergab das Geschäft Emmie und J.F. und widmete sich
von nun an um die Landwirtschaft und versorgte sein Vieh noch mit 96 Jahren.
Unter der Verwendung von schön gehauenen Steinen, die vom eingestürzten
Maschinenhaus der Wheel Leisure Mine stammten baute J.F. ein neues Geschäftshaus
In Perranporth auf und nannte es „Rotes Haus“ nach dem früheren Geschäft in Bath.
Am 3. Juli 1898 wurden J.F. und Emmie Eltern als Sohn Donald Mitchell
in Woodbine Cottage geboren wurde.
Es folgte Sohn Edward, der kurze Zeit nach der Geburt starb;
acht Jahre später Hugh Frederick.
Während DMH´s Schulzeit war das Auto eine Seltenheit und sehr unzuverlässig obendrein.
J.F. hatte eines der ersten Autos in Cornwall – und das in Perranporth- !
Donald interessierte sich nie für das Leben eines Dorf-Lebensmittelhändlers.
Es gab in Cornwall jedoch niemanden bei dem er eine Ausbildung erhielt.
Donald hat 1914 die Schule verlassen und sein Vater bezahlte 200 GBP dafür,
dass er eine Ausbildung bei Sopwith Aviation beginnen konnte.
Dies führte ihn nach Kington – on – Thames.

…mütterlicherseits…

Großmutter stammt aus Bolingey einem Weiler, etwa 1 Meile v. Perranporth –
die Heimat der Chudleighs.
Minenarbeiter Edward Chudleigh hat viele Jahre in Kimberley Südafrika verbracht
und 7 Kinder großgezogen, die älteste Marry Ellen.
Sie war eine quirlige und selbstbewusste junge Dame.

Die 4 Brüder Marry Ellens sind alle in Bergwerken beschäftigt gewesen
und auf dem ganzen Erdball herumgekommen, da ihre Sachkenntnis gefragt war.

Da gab es auch Faithful James aus einem Dorf im Norden von Perranporth
namens Wheal Frances.
Da es zu dieser Zeit in Cornwall keine Arbeit gab zog es ihn ebenfalls in die Fremde,
um dort seine Zukunft zu suchen. Er musste hart arbeiten.
Von seinem Ersparten hat er dann in Perranporth eine kleine Farm gekauft
auf dem er ein Haus gebaut und „Kimberley“ genannt hat.
Es steht an einer Straße von der man auf das Dorf blicken konnte.

Während seiner seltenen Besuche in England hat er Marry Ellen verehrt
und sie schließlich gebeten, ihn zu heiraten und sie hat eingewilligt.
Nachdem sie zusammen kurze Zeit ihr neues Haus genossen, ging Faithful James wieder nach Südafrika,
wohl wissend, dass Marry Ellen ein Kind bekommen würde.
Sie glaubte wohl, dass er für den großen Tag rechtzeitig zuhause sein würde.

Faithful kam aber nicht wieder.

Er war im Hinterland Afrikas zu Untersuchungen, wo er an „Blackwater“ Fieber –
eine Art Malaria erkrankte und starb.
Seine Tochter Ivy war gerade einmal 7 Wochen alt.

Ivy ist in Perranorth aufgewachsen, ging in die höhere Schule nach Truro
und war sehr musik begabt. Sie spielte Geige und Orgel.
Sie hat die Orgel in der Kirche von Perranporth gespielt
wo ihre Mutter arbeitete und wo sie später Donald heiraten sollte.

Um die Jahrhundertwende erlangten die Minen in Cornwall ihren Höhepunkt
und so haben einige mutige Leute eine Munitionsfabrik gegründet
um Munition für die Bergwerke herzustellen.
Ivy James hat dort ebenfalls gearbeitet und wurde später eine Führungskraft.

Außer gelegentlichen Sonntagsausflügen blieb Ivy meist zu Hause.
Als sich die Gelegenheit ergab und sie eine ähnliche Tätigkeit
in Bedford bekommen konnte, griff sie zu.

Der Krieg war vorüber und Ivy ist nach Perranporth zurückgekehrt,
um bei ihrer verwitweten Mutter zu leben.
Von ihrem Haus „Kimberly“ konnte sie weite Teile des Dorfs überschauen,
insbesondere das Rote Haus, wo Donald und seine Eltern lebten.

Es war unvermeidlich in solch einem kleinen Ort und sie begegneten sich oft.

Donald war in seiner Werkstatt sehr eingespannt und das Geschäft blühte.

Ivy mit ihrer Erfahrung aus Bedford konnte Donald auf viele Weise unterstützen
und dies gemeinsame Interesse hat sie schließlich zusammengebracht.

Am 21. Oktober 1921 heirateten die beiden in der Methodisten Kirche in Perranporth.

Als erster Sohn der nächsten Generation wurde Geoff geboren. Es folgten Brian Bic und John

Donald und Ivy kehrten 1961 nach Cornwall zurück und wurden in Trebah ansässig,
wo sie zehn glückliche Jahre miteinander verbrachten.

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